Alexander der Große und Diogenes

Die Begegnung Alexander des Großen mit dem Philosophen Diogenes

Der Eroberer Alexander der Große und der kynische Philosoph Diogenes von Sinope könnten unterschiedlicher kaum sein. Der eine machte sich auf, die damals bekannte Welt zu erobern, der andere versuchte sich frei von allem “Weltlichen” zu machen. Bevor Alexander gegen die Perser zog, begegneten sich die beiden in Korinth. Dort entwickelte sich einer der bekanntesten Dialoge der Philosophiegeschichte.

Alexander und Bukephalos bei der Schlacht bei Issos

Alexander der Große und sein Pferd – Die Zähmung des Bukephalos

Bukephalos (latinisiert auch Bucephalus) war das berühmte Pferd Alexander des Großen, welches seinen Besitzer bis zu seinem Tod in allen seinen Schlachten begleitete. Schon in der Antike rankten sich zahlreiche Geschichten und Legenden um Alexanders treuen Begleiter. So berichtet Plutarch über die berühmte Zähmung durch den jungen Alexander.

Schriftzug "Canción del Pirata" von José de Espronceda

Von der Freiheit eines selbsternannten Freibeuters – José de Esproncedas “Canción del Pirata”

Zwischen einem Piraten und einem Freibeuter gibt es einen entscheidenden Unterschied: Während Piraten ohne jede Erlaubnis auf Beutejagd zur See gehen, haben Freibeuter eine Genehmigung einer Institution, etwa einer Regierung um zum Beispiel die Schiffe einer verfeindeten Regierung zu kapern. Sogar das internationale Seerecht unterschied zwischen Piraten und Freibeutern und kannte sogenannte Kaperbriefe an. Damit waren Freibeuter sowas wie Piraten mit Piratenschein und konnten somit nicht als solche angeklagt werden.

Der Protagonist in José de Esproncedas “Canción del Pirata” konnte von so einem Kaperbrief nicht Gebrauch machen und ist ganz im Gegenteil sogar wegen Piraterie zum Tode verurteilt. Dennoch braucht er das Urteil nicht zu fürchten.

Die Trias des Wahren, Schönen und Guten – aus der Zeit und aus dem Sinn?

Die Trias des Wahren, Schönen und Guten ist ein klassisches Ideal, das über lange Zeit das kulturelle und künstlerische Leitbild unserer westlichen Kultur entscheidend geprägt hat. Doch heute ist sie nahezu vergessen. Lediglich ein anachronistisch anmutender Hinweis in der bayerischen Verfassung lässt auf ihre vergangene Bedeutung schließen. Was steckt hinter dem Dreiklang von “wahr”, “schön” und “gut”? Wie kam es zum Aufstieg und warum geriet er nahezu in Vergessenheit?