Anton Bruckner und die Frauen – Pech in der Liebe, Glück in der Musik

Künstler, insbesondere Musiker, sind für die ganz großen Gefühle auf der Bühne zuständig. Um so interessanter ist es einen Einblick in ihre intime Gefühlswelt zu bekommen: Wie liebten die großen Meister und inwiefern beeinflusste ihr Gefühlsleben ihre Werke? Der spätromantische Musiker Anton Bruckner ist da ein ganz spezieller Fall, denn genauso außergewöhnlich wie seine Musik ist auch sein Liebesleben.

Anton Bruckners „Te Deum“ – „Für Engelszungen, Gottselige, gequälte Herzen und feuergeläuterte Seelen“

Eine wesentliche Inspirationsquelle Anton Bruckners war sein tiefverwurzelter katholischer Glaube. So hat er neben seinen Sinfonien zahlreiche geistliche Werke geschaffen. Schon zu Lebzeiten war sein „Te Deum“, welches 1881 entstanden und 1886 uraufgeführt wurde, ein durchschlagender Erfolg. Auch heute noch ist dieses Stück beim Publikum eines seiner beliebtesten Werke. Welche Bedeutung hatte das „Te Deum“ für Bruckner und was wollte er damit ausdrücken?

Die Trias des Wahren, Schönen und Guten – aus der Zeit und aus dem Sinn?

Die Trias des Wahren, Schönen und Guten ist ein klassisches Ideal, das über lange Zeit das kulturelle und künstlerische Leitbild unserer westlichen Kultur entscheidend geprägt hat. Doch heute ist sie nahezu vergessen. Lediglich ein anachronistisch anmutender Hinweis in der bayerischen Verfassung lässt auf ihre vergangene Bedeutung schließen. Was steckt hinter der Trias des Wahren, Schönen und Guten? Wie kam es zum Aufstieg und warum geriet sie nahezu in Vergessenheit?

Anton Bruckner Gemälde

Bruckner, Bier und Ballermann

Klassische Musik und Ballermann passen auf den ersten Blick so gut zusammen wie ein 1947er Château Cheval Blanc, der mit einem Versteigerungswert von 304.000 US-Dollar der teuerste Wein der Welt ist und eine Maß Bier für 8,50 € auf dem Ballermann. Und doch hat es ein Motiv des romantischen Komponisten Anton Bruckner (1824 – 1896) zur unangefochtenen Kulthymne in den Stadien und auf den Partys und Festivals dieser Welt gebracht.